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Verpackungsverordnung Deutschland

Ziel der Verpackungsverordnung, kurz VerpackV, ist es, die Umweltbelastungen aus Verpackungsabfällen zu verringern und das Recycling von Verpackungen zu fördern. Erfahren Sie jetzt, was die Verordnung konkret für Sie bedeuten kann.

Die Verpackungsverordnung (VerpackV) stellt die nationale Umsetzung der Richtlinie 94/62/EG über Verpackungen und Verpackungsabfälle des Europäischen Parlaments und des Europarats dar. Diese Verpackungsverordnung bezweckt, das Aufkommen von Verpackungsabfällen zu vermeiden oder deren Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Weiter sollen die Wiederverwendung von Verpackungen, die stoffliche Verwertung sowie andere Formen des Recyclings Vorrang vor der reinen Beseitigung von Verkaufsverpackungen haben.

Verpackungsverordnung 2015

Um das Erreichen dieser Ziele zu sichern, ist die Verpackungsverordnung zuletzt durch eine am 1. Januar 2015 in Kraft getretene 7. Novelle geändert worden. Kernpunkt der neuen Regelung ist eine erhebliche Verschärfung der Nachweispflicht sowohl für Hersteller und Vertreiber als auch für Anfallstellen. Zukünftig wird es nicht mehr möglich sein, die Branchenlösungsmenge anhand allgemeiner Marktgutachten (z. B. GVM- oder CHD-Studie) zu ermitteln.

Die Grundlage für den Geltungsbereich der Verordnung bildet das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrWG/AbfG). Es besagt, dass die in Verkehr gebrachten Verpackungen unabhängig davon zu behandeln sind, ob sie in der Industrie, im Handel, in Haushalten, im Dienstleistungsbereich oder anderswo anfallen. Für die VerpackV sind auch die Materialien, aus denen sie bestehen, nicht von Interesse.

Verpackungsverordnung unterscheidet Verkaufs- und Transportverpackung

Der Gesetzgeber unterscheidet in der VerpackV zwischen Verpackungen für den Verkauf und denen für einen Transport. Alle Verpackungen, die beim Endverbraucher anfallen, sind grundsätzlich Verkaufsverpackungen. Dazu gehört auch das gesamte sonstige Verpackungsmaterial wie etwa Holzwolle, umhüllende Folien, Styroporchips und Luftpolstertaschen.

Verpackungsverordnung Pflicht

Alle Erstinverkehrbringer von mit Ware befüllten, typischerweise beim Konsumenten verbleibenden Umverpackungen müssen sich an einem der auf dem Markt tätigen Dualen Systeme beteiligen. Dies gewährleistet, dass jede Verkaufsverpackung lizenziert worden ist, bevor sie beim Endverbraucher anfällt.

Werden bestimmte materialabhängige Mengenschwellen (80 t bei Glas, 50 t bei Papier, Pappe und Kartonage sowie 30 t bei den übrigen Materialien) überschritten, muss zusätzlich eine sogenannte Vollständigkeitserklärung (VE) bei der zuständigen IHK hinterlegt werden.

Die Hinweispflicht der Vertreiber auf die Rückgabemöglichkeit sowie die Pflicht der Hersteller und Vertreiber, ihre Beteiligung an einem Dualen System durch eine Kennzeichnung der Verpackung kenntlich zu machen entfallen nach der 5. Novelle der Verordnung.

Nähere Erläuterung der wesentlichen Pflichten der Hersteller laut Verpackungsverordnung

Verkaufsverpackungen, die beim privaten Endverbraucher anfallen (§ 6 VerpackV)

Im § 6 werden die Pflichten aufgeführt, welche für die Rücknahme von Verkaufsverpackungen gelten, die beim „privaten Endverbraucher“ anfallen. Betroffen hiervon sind Hersteller und Vertreiber, die Waren in Umverpackungen erstmals in Verkehr bringen. Hierzu zählen beispielsweise Unternehmen, die Waren abpacken oder abfüllen, Hersteller von Serviceverpackungen sowie Importeure von verpackten Waren, gleichgültig auf welcher Handelsstufe. Für derartige „Erstinverkehrbringer“ gilt die Pflicht zur Teilnahme an einem der sogenannten Dualen Systeme zur richtigen Verwertung.

Transportverpackungen, die beim Handel anfallen (§ 4 VerpackV)

Im Sinne der VerpackV handelt es sich um Verpackungen dieser Klasse, wenn ihr Einsatz den Transport von Waren erleichtert, die Waren beim Transport vor Schäden bewahrt oder sie aus Gründen der Transportsicherheit verwendet werden und beim Vertreiber anfallen. Die VerpackV verpflichtet Hersteller und Vertreiber, Transportverpackungen nach Gebrauch zurückzunehmen und einer Wiederverwendung oder stofflichen Verwertung zuzuführen. Im Rahmen wiederkehrender Belieferungen kann die Rücknahme auch bei einer der folgenden Anlieferungen erfolgen.

Vollständigkeitserklärung (§ 10 VerpackV)

Wer beim privaten Endverbraucher anfallende Verkaufsverpackungen in Verkehr bringt, ist jährlich bis zum 1. Mai eines Kalenderjahres zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung für sämtliche von ihm mit Ware befüllten Verkaufsverpackungen verpflichtet, die er im vorangegangenen Jahr erstmals in Verkehr gebracht hat. Die Erklärung muss von einem Wirtschaftsprüfer, einem Steuerberater, einem vereidigten Buchprüfer oder einem unabhängigen Sachverständigen geprüft und bei der örtlich zuständigen Industrie- und Handelskammer in elektronischer Form für drei Jahre entsprechend hinterlegt werden.

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§

Papier/Pappe/Karton

Aus Papier/Pappe/Karton werden üblicherweise Versandkartons, Faltschachteln, Papiertüten oder Packpapiere gefertigt. Ermitteln Sie ein für das betreffende Vertragsjahr geplantes Gesamtgewicht der in den deutschen Markt gebrachten Verpackungsmenge. Geben Sie bitte das Gewicht in Kilogramm an.

Kunststoffe

Typische Verpackungen aus Kunststoff sind Getränkeflaschen, Kosmetikdosen, Tüten, Folien. Ermitteln Sie ein für das betreffende Vertragsjahr geplantes Gesamtgewicht der in den deutschen Markt gebrachten Verpackungsmenge. Geben Sie bitte das Gewicht in Kilogramm an.

Transportverpackungen

Transportverpackungen umschreiben Verpackungen, die den Transport von Waren erleichtern, Waren während des Transports vor Schäden schützen oder aus Gründen der Sicherheit des Transports verwendet werden. Entscheidend für die Definition ist, dass Transportverpackungen beim Vertreiber (zum Beispiel Handel) anfallen, nicht beim privaten Endverbraucher. Zu den Transportverpackungen können daher etwa Paletten, Schrumpffolien und Kartons mit mehreren Verkaufseinheiten gehören, die lediglich dem Transportschutz der Waren dienen und beim Vertreiber anfallen.

Naturmaterialien

Naturmaterialien sind unter anderem Baumwolle, Holz, Kautschuk oder Keramik. Ermitteln Sie ein für das betreffende Vertragsjahr geplantes Gesamtgewicht der in den deutschen Markt gebrachten Verpackungsmenge. Geben Sie bitte das Gewicht in Kilogramm an.

Glas

Typische Verpackungen aus Glas (farblos oder bunt) sind Einwegflaschen für Getränke, Arzneimittel oder Lebensmittel. Ermitteln Sie ein für das betreffende Vertragsjahr geplantes Gesamtgewicht der in den deutschen Markt gebrachten Verpackungsmenge. Geben Sie bitte das Gewicht in Kilogramm an.

Sonstige Verbunde

Sonstige Verbunde sind Verbundmaterialien aus mindestens zwei verschiedenen Werkstoffen, die ganzflächig miteinander verbunden sind, wie etwa Zementsäcke. Ermitteln Sie ein für das Vertragsjahr geplantes Gesamtgewicht der in Deutschland in Verkehr gebrachten Verpackungsmenge. Geben Sie bitte das Gewicht in Kilogramm an.

Weißblech

Übliche Verpackungen aus Weißblech sind z. B. Konservendosen. Ermitteln Sie ein für das betreffende Vertragsjahr geplantes Gesamtgewicht der in den deutschen Markt gebrachten Verpackungsmenge. Geben Sie bitte das Gewicht in Kilogramm an.

Aluminium, sonstige Metalle

Zu den typischen Aluminiumverpackungen gehören Dosen, Tuben oder Schraubverschlüsse. Ermitteln Sie ein für das betreffende Vertragsjahr geplantes Gesamtgewicht der in den deutschen Markt gebrachten Verpackungsmenge. Geben Sie bitte das Gewicht in Kilogramm an.

Kartonverbunde

Kartonverbunde werden nur für Getränkeprodukte verwendet und bestehen aus verschiedenen Materialien, die fest miteinander verbunden sind (Karton, Kunststoff und teilweise Aluminium). Ermitteln Sie ein für das Vertragsjahr geplantes Gesamtgewicht der in den deutschen Markt gebrachten Verpackungsmenge. Geben Sie bitte das Gewicht in Kilogramm an.

max. 60 cm max. 120 cm 31,5 kg max. 60 cm §

Kühlgeräte fallen in die Sammelgruppe 2. Für die Entsorgung können Sie auf die 1:1 Rücknahme zurückgreifen. Gerne können wir Ihnen auch ein gesondertes Angebot, bei der Entsorgung von mehreren Geräten machen.

Waschmaschine und andere Großgeräte fallen in die Sammelgruppe 1. Für die Entsorgung können Sie auf die 1:1 Rücknahme zurückgreifen. Gerne können wir Ihnen auch ein gesondertes Angebot, bei der Entsorgung von mehreren Geräten machen.

Der Bildschirm, die TV Geräte sowie Monitore werden in der Sammelgruppe 3 gesammelt.

In der Sammelgruppe 5 werden alle Haushaltskleingeräte, Leuchten und sonstige Beleuchtungskörper, elektrische und elektronische Werkzeuge, Spielzeuge, Sport- und Freizeitgeräte, Medizinprodukte , sämtliche Überwachungs- und Kontrollinstrumente sowie IT- und Unterhaltungselektronik gesammelt.

Lampen (Ausnahmen Leuchten und sonstige Beleuchtungskörper) werden in der Gruppe 4 gesammelt.

Unsere Retourenlösung gilt nur bis zu einer bestimmten Paketgröße und darf das maximale Gewicht von 31,5kg nicht überschreiten.

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